Moderne Konsumenten wollen schnell verfügbare, hohe Qualität, sie möchten sich gesund und regional ernähren. Ein Blick auf den Food Trend „Fast Good“ für das Kundenmagazin FRISCH.
Fast Good ist entweder gesund, qualitativ hochwertig oder ethisch vertretbar, im Idealfall sogar alles zusammen. Der Trend betrifft nicht nur Fast-Food-Anbieter, sondern alle Gastronomen: Wirte müssen sich mit der wachsenden Zielgruppe ernährungsbewusster Konsumenten auseinandersetzen. Denn dieses Angebot fristet kein Nischendasein mehr. Mit ein wenig Mut und einer überarbeiteten Speisekarte kann man völlig neue Zielgruppen erreichen.

Die Kundschaft hat neue Anfroderungen, will regionale, saisonale und vielleicht auch biologische Mittagsmenüs auf den Speisekarten finden und sie weiß, dass das Gute seinen Preis hat. Wer auf der Karte mit bio wirbt, wird Kunden anlocken, die auch dafür zahlen wollen. Ok, bio fristet gerade in der Gastronomie noch ein Nischendasein und ist noch nicht so richtig „in“ – aber vor allem in der Hauben-Küche ist regional längst State-of-the-Art. Neue Gerichte mit regionalem Aspekt: Pulled Pork Burger von der heimischen Mangalitza-Sau, indisches Curry mit Huhn vom Nachbarbauern und Brokkoli aus dem Hinterhof, Tafelspitz vom Almo. All das wissen die Kunden zu schätzen und selbst wenn es noch keine Ausweispflicht nach Schweizer Vorbild gibt (Gott behüte! Nicht noch eine Verpflichtung auf den Speisekarten), kann eine Herkunftsangabe das Informationsbedürfnis der Kundschaft befriedigigen. Wie man „das Gute“ inszenieren kann und welche Auswirkungen dieser Trend auf die Gastronomie haben kann, ist im Kundenmagazin FRISCH für Gastronomie nachlesbar, aber auch im FOODREPORT 2016 von Hanni Rützler
Text: Helena Zottmann. Bilder: Pixabay.