Wieder mit dem biophilen Effekt von Holz habe ich mich für diesen Bericht beschäftigt: Wie sich Holz in der demenzsensiblen Architektur auswirkt und warum endlose Wege den Betroffenen und Angehörigen das Leben erleichtern, erfährst du in diesem Artikel für das Holzmagazin.
Jeder Zweite Mensch könnte im Laufe seines Lebens von Demenz betroffen sein – entweder direkt oder indirekt über Angehörige. Bei der Demenz verändert sich das Gedächtnis, Betroffene können alltägliche Handlungen nicht mehr wie zuvor verrichten. Eine Heilung steht nach der Diagnose nicht im Zentrum, sondern das Wohlbefinden der Erkrankten zu erhöhen und deren Begleitung zu vereinfachen. Architekt:innen und Bauherr:innen haben den großen Handlungsbedarf aufgrund der demografischen Veränderung erkannt.
Architektur als Ausgleich Im Sinne der heilenden Architektur berücksichtigt die demenzsensible Architektur das intensive Wahrnehmen und Fühlen der Erkrankten. Eine einfache Wegeführung, freie Blickachsen und eine wiedererkennbare Raumstruktur schaffen Klarheit und Orientierung. Holz wird als Material besonders geschätzt, da es Wärme, Behaglichkeit und angenehme haptische Erinnerungen vermittelt. „Handläufe aus Holz sind beispielsweise sehr zu empfehlen, weil dadurch angenehme, haptische Erinnerungen entstehen und das bei der Orientierung hilft“, erklärt Birgit Dietz, Architektin und Leiterin des Instituts für alters- und demenzsensible Architektur in Bamberg.
Den gesamten Text gibt es in der ersten Ausgabe vom Holzmagazin 2025 zu lesen.