Treppen sind mehr als Hilfen zur Höhenüberwindung, sie sind Designstücke, Kommunikationsorte und immer eine planerische Herausforderung. Für das Holzmagazin habe ich mir die verschiedenen Treppen im Vakwerkhuis in Delft (NL) genauer angesehen.
Vom zurückhaltenden Raumelement zum hervorragenden Designobjekt: Treppen können im Raum viele Positionen einnehmen. Im Vakverkhuis in Delft kamen zwei markante Wendeltreppen zum Einsatz, die ihr außergewöhnliches Design einer praktischen Frage verdankten.
So beiläufig sie manchmal genutzt werden, so zentral sind sie im Entwurfsprozess der Planenden. Treppen werden oft selbst zum Kunstwerk, andernfalls stellen sie sich demütig der Geschossüberwindung zur Verfügung. „In der Architektur sind sie ein besonderes Element, denn Treppen sind Orte des Treffens“, erklärt Rickert van Bellen von Vakverkarkitekten, die für ihren eigenen Co-Working Space auch eine Hand voll Treppen gestalteten. „Treppenelemente ermöglichen kurze Momente der zufälligen Begegnung. Deshalb haben wir als Planende hier die Möglichkeit, etwas ganz Besonderes zu schaffen“, erklärt er. Mit dem Vakverkhuis entstand etwas außerhalb des Stadtzentrums Delft (Niederlande) ein Co-Working Space, in dem heute – neben den Architekt:innen — noch rund 150 weitere Menschen ihre Arbeitsplätze teilen. Das Haus und die Firma sind eng verknüpft, begann man schon bald nach der Gründung 2017 und auf der Suche nach einem geeigneten Büroraum einfach selbst mit dem Umbau eines ungenutzten Raums. Dabei wurde das Programm zum Namen gemacht: Vakverk steht für Handwerkskunst oder Fachwerk und das Huis ist seit seiner Eröffnung 2020 das Haus dazu.
Den gesamten Text mit tollen Bildern gibt’s auf der Website des Holzmagazins zu lesen.